Messprinzipien

Die von den Mitgliedsinstituten des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik entwickelten Sensoren basieren auf verschiedenen Messprinzipien. Mithilfe dieser Sensoren kann ein breites Spektrum chemischer und physikalischer Größen bestimmt werden.

 

 

Elektrochemische Sensoren

Elektrochemische Sensoren bestehen aus zwei oder mehr Elektroden, zwischen denen sich ein Elektrolyt befindet. In Anwesenheit der zu detektierenden Stoffe kommt es an einer der Elektroden zu einer elektrochemischen (Redox-)Reaktion.

 

Induktive Sensoren

Induktive Sensoren nutzen die Tatsache, dass ein zeitlich veränderliches magnetisches Feld ein elektrisches Feld erzeugt. Dies führt beim Vorhandensein elektrischer Ladungen zu einem Stromfluss.

 

Kapazitive Sensoren

Die Kapazität eines entsprechenden Sensors ist abhängig von Abstand und Größe der Kondensatorflächen sowie dem zwischen den Flächen befindlichen Dielektrikum.

 

Optoelektronische Sensoren

Bei optoelektronischen Sensoren werden durch das Licht Elektronen aus einer Halbleiter- oder Metalloberfläche herausgelöst, so dass bei einem vorhandenen äußeren elektrischen Feld ein Photostrom entsteht, der proportional zur Lichtintensität ist.

 

Resistive Sensoren

Bei resistiven Sensoren nutzt man die Veränderung des ohmschen Widerstandes durch Änderung der Länge, des Querschnitts oder des spezifischen Widerstandes eines ohmschen Leiters aus.

 

Radar- & Terahertzsensoren

Radar- und Terahertzsensoren detektieren elektromagnetische Strahlung in einem Wellenlängenbereich von einigen Millimetern bis zu einigen hundert Mikrometern.