Forschungsfabrik Mikroelektronik unterstützt Start-ups

31.5.2018

© Fraunhofer IPMS

Die FMD bietet Start-ups den direkten Zugang zu Europas größtem Maschinen- und Anlagenpark im Bereich Mikroelektronik.

Anfang 2018 begannen die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) und die Venture Group der Fraunhofer-Gesellschaft mit der Arbeit an ihrem Gründermodul.

Gerade Start-ups spielen eine wichtige Rolle bei dem Wissens- und Technologietransfer im Bereich Mikroelektronik. Beinhaltet das Produkt eine mikroelektronische Komponente, sind sie meist auf eine sehr anspruchsvolle Infrastruktur angewiesen. Hier schafft das Gründermodul Unterstützung: Durch die Initiative der FMD wird den Start-ups ein direkter Zugang zum umfangreichsten Maschinen- und Anlagenpark Europas zur Verfügung gestellt. Die FMD geht damit deutlich weiter als die vielerorts angebotenen Coworking Spaces. Die Gründerinnen und Gründer arbeiten gemeinsam mit den Forschenden in den Entwicklungslaboren und Reinraumstrukturen der FMD-Institute – dem mikroelektronischen Makerspace – an der Finalisierung ihrer Produktideen.

Die Zusammenarbeit zwischen den Startups und der FMD orientiert sich an den unterschiedlichen Phasen der Entwicklung eines mikroelektronischen Produkts:

• der technologischen Beratung zur Machbarkeit, Kosten und Entwicklungs- sowie Fertigungszeiten,

• personelle und gerätetechnische Unterstützung bei Entwicklung und Erprobung des Produkts,

• Begleitung bei der Überführung in die Serienfertigung.

Die vielfältigen Möglichkeiten der FMD-Institute auf dem Gebiet der Mikroelektronik werden durch das umfassende Beratungs- und Begleitungsangebot der Venture Group der Fraunhofer-Gesellschaft ergänzt. So unterstützt die Venture Group die Gründerinnen und Gründer beispielsweise bei der Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle, der Erstellung von Businessplänen oder der Suche nach Investoren.