ZDF setzt bei DVB-T2- Umschaltung auf Rohde & Schwarz und das Fraunhofer HHI

23.11.2017

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In der Nacht vom 29. März zum 30. März 2017 wurde DVB-T abgeschaltet und der Regelbetrieb von DVB-T2 HD planmäßig aufgenommen. Dabei setzt das ZDF, die größte deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, auf die Technologien von Rhode & Schwarz und dem Fraunhofer HHI.

In der größten Umschaltfunktion der Rundfunkgeschichte Deutschlands, nutzt das ZDF für seine Headend-Implementierung die softwarebasierte R&S AVHE100 Encodingund Multiplex-Lösung von Rhode & Schwarz mit der HEVC-Technologie des Fraunhofer HHI. Das System wird zur zentralen Signalverarbeitung sowie für Encoding und Multiplex des neuen DVB-T2-Netzwerks eingesetzt. Um höchste Videoqualität bei kleinstmöglicher Datenrate zu erreichen, nutzt es den neuen HEVC-Codec, der eine Auflösung von bis zu 4K / UHD mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde in Echtzeit-HEVC-Encoding bietet. Der integrierte HEVC-Encoder kommt vom Fraunhofer HHI, welches auch maßgeblich an der Entwicklung des HEVC-Standards beteiligt war. Zahlreiche Qualitäts- und Stabilitätstest durch das ZDF weisen nach, dass dank des integrierten Fraunhofer HHI HEVC-Encoders das R&S AVHE100 die beste am Markt verfügbare Bildqualität für HEVC-encodierte Inhalte liefert. Dazu kommt der angewandte statistische Multiplex, mit dem sich die verfügbare Bandbreite optimal ausnutzen lässt. Überzeugt hat auch das Systemkonzept mit seiner einheitlichen Bedienoberfläche, die übersichtlich, einfach zu handhaben und trotzdem extrem leistungsstark ist. Viele Sicherheits-Features sorgen für eine besonders hohe Ausfallsicherheit im 24 / 7-Betrieb.