Das letzte Wort … hat heute Christian Lüdemann vom Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik

4.3.2019

Zum neuen Jahr wird sich in der Geschäftsstelle des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik Einiges ändern: Nach fast 18 Jahren wechselt Christian Lüdemann (Leiter Kommunikation) zur Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft, um sich voll auf das Fraunhofer-PR-Netzwerk zu konzentrieren.

© Fraunhofer Mikroelektronik

Christian Lüdemann.

© privat

Kap Agulhas, der südlichste Punkt von Afrika.

Herr Lüdemann, was nehmen Sie für die Zukunft mit, wenn Sie an die Zeit im Verbund zurückdenken?

Ich bin sehr dankbar für ein Arbeitsteam, welches mit großer Freude, Respekt, Verantwortung und viel Humor die vielen großen und kleinen Dinge bewältigt und dabei auch sehr große Sachen auf den Weg gebracht hat.

Welches Projekt von Kolleginnen und Kollegen aus einem Fraunhofer-Institut finden Sie besonders spannend?

Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn verschiedenste Leute aus unterschiedlichen Disziplinen am Tisch sitzen, Ideen entwickeln und diese dann auf unterschiedlichste Art und Weise umsetzen. Gerade die Vielfalt der Wege und Möglichkeiten gefällt mir.

Welche Erfindung möchten Sie im Alltag nicht mehr missen?

Praktischerweise: den Geschirrspüler – den Familienretter. Ganz persönlich: das Radio – seit meiner Kindheit ist es für mich das Kino im Kopf.

Wofür hätten Sie gerne mehr Zeit?

Kaum zu glauben – ich bin mit meiner persönlichen Zeiteinteilung zufrieden.

Ein Blick in die Zukunft: Was möchten Sie in fünf oder zehn Jahren erreicht haben?

Ich habe ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel und in zehn Jahren wird mich sicher so etwas wie die Rente beschäftigen. Bis dahin hoffe ich weiterhin auf gute Ideen im Job, ich möchte mit meiner Familie viel erleben und hoffe, körperlich halbwegs fit zu bleiben.

Welcher Song dürfte auf dem »Soundtrack Ihres Lebens« nicht fehlen?

Cantalope Island von Herbie Hancock und das Gesamtwerk von Steely Dan.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Verwirrnis von Christoph Hein: eine Zeitreise durch die DDR (katholische Kindheit, Beruf, Homosexualität, Wende…).

Verraten Sie uns noch Ihr Lebensmotto?

Nich’ sooo viel Mist machen…

Zu guter Letzt bedankt sich auch das gesamte Redaktionsteam der »Mikroelektronik Nachrichten« und wünscht Ihnen alles erdenklich Gute. Nun haben Sie im wahrsten Sinne des Wortes Platz für ein »letztes Wort«.

Ich freue mich darauf, meine Mikroelektronik-Kolleginnen und -Kollegen bei dem einen oder anderen Projekt wieder zu treffen und dann gemeinsam etwas Neues zu initiieren.

 

 

Zur Person:

Geboren 1962, aufgewachsen in Berlin-Pankow, damals noch DDR. 1986 Umzug von Ost- nach Westberlin. Studium, Taxifahren etc. Nach Studienabschluss Öffentlichkeitsarbeit bei einem Projektentwickler von Krankenhäusern. Ab 2000 bei Fraunhofer. Verheiratet, zwei große Söhne. »Ich habe die DDR verlassen, weil ich die Welt sehen wollte. Das habe ich getan und es macht mir immer noch große Freude, gemeinsam mit meiner Frau zu reisen.«