Sensorik und Sensorsysteme

Energiesparende Halbleiterchips

21. September 2020

Siliziumchips sind die Nervenzellen der Künstlichen Intelligenz: Auf ihrer Oberfläche sind Millionen kleinster Bauelemente untergebracht, die wichtige Informationen und Signale an immer smartere Geräte übertragen

© Fraunhofer IPMS
Im Projekt EMMA werden innovative Prozesse für die Energiespartechnologie FDX entwickelt.

Diese Halbleiterchips sind beispielsweise in Smartphones verbaut und werden zunehmend leistungsfähiger und kleiner. Von besonderer Bedeutung für die Chip-Architektur ist dabei die Energieeffizienz. Sie ist entscheidend, um zukünftig ressourcen- und umweltschonend Anwendungen der Künstlichen Intelligenz zu realisieren.

Im Rahmen des IPCEI-Projekts »EMMA« entwickelt das Center Nanoelectronic Technologies des Fraunhofer IPMS gemeinsam mit dem Dresdner Chiphersteller Globalfoundries innovative Materialien, Prozesse und Bauelemente für die Energiespartechnologie FDX. Diese Technologie der Chip- Herstellung wird besonders in den Wachstumsmärkten »Internet of Things« und »Automotive« nachgefragt.

Das Projekt EMMA, das bis Ende 2021 läuft, setzt dabei auch im Forschungsbereich auf Nachhaltigkeit: Es beinhaltet ein Promovierendenprogramm zur Qualifizierung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dadurch wird die langfristige Förderung und Sicherung von Expertise und damit Wettbewerbsfähigkeit der Region gewährleistet.

Unterstützt wird das Fraunhofer IPMS dabei durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderungen für die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD).