Wechsel im Vorsitz des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik

06. Januar 2020

Prof. Albert Heuberger (Fraunhofer IIS) ist seit dem 1. Januar 2020 der neue Sprecher des Direktoriums des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik und Vorsitzender des Lenkungskreises der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD). In seiner neuen Funktion als Sprecher ist Prof. Heuberger außerdem Mitglied im Präsidium der Fraunhofer-Gesellschaft. Das Amt des stellvertretenden Sprechers übernimmt Prof. Christoph Kutter (Fraunhofer EMFT).

Seit Januar 2020 ist Prof. Albert Heuberger der neue Sprecher des Direktoriums des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik und Vorsitzender des Lenkungskreises der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD).
© Fraunhofer IIS / Karoline Glasow
Seit Januar 2020 ist Prof. Albert Heuberger der neue Sprecher des Direktoriums des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik und Vorsitzender des Lenkungskreises der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD).
© Fraunhofer EMFT / Bernd Müller
Prof. Christoph Kutter übernimmt das Amt des stellvertretenden Sprechers.

Der neue Sprecher: Prof. Albert Heuberger

Prof. Albert Heuberger ist seit 2011 Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS. Das Institut hat rund 1050 Mitarbeitende, die Forschung orientiert sich an den zwei Leitthemen »Audio und Medientechnologien« sowie »kognitive Sensorik«. Prof. Heuberger ist unter anderem im Wissenschaftlich-Technischen Rat (WTR) der Fraunhofer-Gesellschaft, Mitglied im Vorstand des Medical Valley Europäische Metropolregion (EMN) e.V., im Hochschulrat der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm und der Hochschule Coburg sowie im Programmausschuss Kommunikation und Navigation der Deutschen Raumfahrtagentur. 2017 wurde er als Mitglied in die acatech, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, berufen. Seine Karriere am Fraunhofer IIS begann Prof. Heuberger bereits nach dem Studium im Jahr 1987 als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Prof. Heuberger promovierte 2005 zum Thema »Versorgungsqualität im digitalen Satellitenrundfunk« an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Der neue stellvertretende Sprecher: Prof. Christoph Kutter

Prof. Christoph Kutter leitet seit Juli 2012 die Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT, mit dem Forschungsschwerpunkt Sensor- und Aktorlösungen. Prof. Kutter hält die Professur im Bereich Festkörpertechnologien an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg bei München. Von 1995 bis 2012 hatte Prof. Kutter bei Infineon Technologies AG und Siemens AG verschiedene Leitungsfunktionen inne, beispielsweise als Entwicklungsleiter der Kommunikationssparte, der Chipkarte und der zentralen Forschung. Prof. Kutter war verantwortlich für mehrere zentrale Verbesserungsprojekte zur Effizienzsteigerung im Bereich Forschung und Entwicklung und leitete die unternehmensweite Innovationsinitiative. Von 1990 bis 1995 war Prof. Kutter als Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung am Hochfeldmagnetlabor in Grenoble, Frankreich tätig. Er hat 1995 an der Universität Konstanz im Bereich Halbleiterphysik und Elektronspinresonanz promoviert. Prof. Kutter ist unter anderem Sprecher der Strategische Partnerschaft Sensorik e.V. sowie Mitglied des VDE-Präsidiums, Mitglied des Kuratoriums der Eduard-Rhein-Stiftung und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bayerischen Forschungsstiftung.

Neun Jahre erfolgreiche Arbeit für den Verbund Mikroelektronik

Neun Jahre waren Prof. Hubert Lakner (Fraunhofer IPMS) als Sprecher und Prof. Anton Grabmaier (Fraunhofer IMS) als stellvertretender Sprecher des Direktoriums des Verbunds Mikroelektronik tätig. Seit 2017 leiteten sie zusätzlich den Lenkungskreis für die neu gegründete Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD). Prof. Lakner und Prof. Grabmaier initiierten die Ausarbeitung zahlreicher nationaler und internationaler Strategie- und Kooperationspapiere. Dies mündete unter anderem im April 2017 in den Aufbau der FMD, welcher vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 350 Mio. Euro gefördert wird.

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